Erstellung September 2025 - Karin Schwaer
„Das neue KI-Tool erledigt unser komplettes Marketing in 30 Sekunden.“
„KI schreibt dir in 10 Sekunden die perfekte Kampagne.“
„Und eins noch: mit Spaßbremsen kommen wir nicht weiter – das macht doch jetzt jeder …“
Seit dem Start von ChatGPT im November 2022 ist die Künstliche Intelligenz (KI) für jedermann verfügbar und täglich kommen weitere Tools auf den Markt.
Alles soll schneller, leichter, effizienter gehen - besonders im Marketing.
Doch die Realität ist eine andere.
Innovationen machen nicht automatisch alles besser - oft wird es sogar komplexer. Und ganz wichtig:
Oder mit anderen Worten: nur weil es geht, ist es noch lange nicht erlaubt.
Die Vergangenheit hat mehr als einmal gezeigt:
Was „alle online machten“, konnte sich über Nacht als massenhaft abmahnfähig erweisen.
Häufig lag es daran, dass gängige Tools aus fernen Ländern nicht (mehr) mit hiesigem Recht vereinbar waren.
Ob als Unternehmer mit eigener Online-Präsenz oder als Führungskraft, die im Unternehmen Strategien und Kampagnen verantwortet: Man muss einen guten Weg finden, mit diesen Herausforderungen umzugehen.
Man möchte nicht hinterherhinken, aber natürlich auch nicht in irgendwelche Rechtsfallen tappen …
Wer in Unternehmen Verantwortung trägt, sollte also bei all den wunderbaren Möglichkeiten auch immer mal wieder kurz innehalten und die Frage stellen:
„Dürfen wir das eigentlich – oder was könnte auch mit unabsehbaren Risiken verbunden sein?“
Antworten auf Rechtsfragen in diesem Zusammenhang liefert das frisch erschienene Werk von:
Dr. Thomas Schwenke: RECHT für Online-Marketing und KI *
Die am 28. August 2025 erschienene 3. Auflage umfasst rund 600 Seiten und ist beim O’Reilly Verlag erschienen.
In der Einleitung heißt es:
„Online- und Direktmarketing gehören von jeher zu den Bereichen, in denen die Entwicklungen ausgesprochen dynamisch und rechtliche Fragen nicht vollständig und abschließend geklärt sind (…)
99 % der rechtlichen Fehler erfolgen nicht wegen falscher Rechtsanwendung, sondern schlicht aus der Unkenntnis heraus, dass überhaupt ein Rechtsproblem vorliegen könnte …“
Das gut strukturierte, aber eben auch 16 Seiten lange Inhaltsverzeichnis (in der Amazon-Leseprobe* einsehbar) zeigt deutlich auf:
Da gibt es einiges, was zur Stolperfalle werden kann.
Von allgemeinen Anforderungen für Online-Präsenzen bis hin zu Urheberrechten, Lizenzen, Marken, Bewertungen, Testimonials, Datenschutz, Einsatz von Chatbots, KI-generierten Bildern und Videos – um nur einige Beispiele zu nennen.
Es ist gar nicht so einfach, auf dem Laufenden zu bleiben.
An Informationen dazu mangelt es online sicher nicht. Doch es kursiert auch sehr viel Unsinn und es läuft nicht nach dem Motto: viel hilft viel.
Man benötigt also verlässliche Quellen, um up to date zu bleiben und nicht in völliger Verwirrung zu enden.
Für mich genießen Bücher noch immer den höchsten Vertrauensvorschuss, vorausgesetzt, Autor und Verlag werden dem gerecht.
Doch es stellt sich im Online-Zeitalter auch folgende Frage:
Marketing und KI entwickeln sich rasant. Das ist für Printmedien schon eine Herausforderung.
Dennoch haben strukturierte Nachschlagewerke unschlagbare Vorteile – sofern man sie in der neuesten Auflage griffbereit hat.
Man verliert sich nicht in stundenlangen, häufig auch widersprüchlichen Online-Recherchen.
Und unliebsamen Diskussionen und Unsicherheiten kann man mit einem Griff ins Regal, einem Blick ins Inhaltsverzeichnis und dem Aufzeigen von Fakten auch schnell ein Ende bereiten.
Statt als Bedenkenträger dazustehen, kann man fundiert aufzeigen, wo auch Risiken liegen könnten – und so Diskussionen auf eine sachliche Ebene bringen.
Gerade bei Rechtsfragen sollte man die Qualität der Quelle berücksichtigen.
Dr. Thomas Schwenke ist im deutschsprachigen Raum eine Institution, wenn es darum geht, rechtliche Klarheit in die digitale Marketing- und Internetwelt zu bringen.
Sein Datenschutz-Generator hat vielen Webseitenbetreibern geholfen, ihre Auftritte rechtssicher zu gestalten.
Dass das Werk beim renommierten O`Reilly-Verlag bereits in der dritten Auflage erscheint, spricht außerdem für sich.
„Recht für Online-Marketing und KI“ ist kein Buch, das man wie einen Roman von vorne bis hinten liest.
Es ist sowohl ein Lehrbuch als auch ein praktisches Nachschlagewerk, das zwischen Hype und Haftung Orientierung gibt.
Hinweis: Für diesen Artikel wurde mir vom Rheinwerk-Verlag ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür.
* Affiliate-Link
ÜBER DEN AUTOR

Karin Schwaer
Als Wirtschaftsjuristin, Wirtschaftsmediatorin, Negotiator und Gehaltscoach für Fach- und Führungskräfte unterstütze ich qualifizierte und im Job erfolgreiche Menschen dabei, mit einer maßgeschneiderten Strategie gut gelaunt und bestens vorbereitet in Gehaltsverhandlungen und Mitarbeitergespräche zu gehen.
Ausführliche Infos dazu gibt es auf:
GEHALTSSPRUNG für "Sie"! sowie "Die PIAZZA-Formel®"
Bereits Anfang 2022 habe ich begonnen, mich mit verschiedenen Tools zu beschäftigen, die versprachen, mithilfe von "Künstlicher Intelligenz" Texte schneller und besser zu verfassen. Zu dem Zeitpunkt - damals (!) - war das ganze allerdings nur ein bisschen Spielerei ...
Doch dann kam Ende 2022 ChatGPT. Und die Welt war "plötzlich" eine andere. Inzwischen gibt es in rasender Geschwindigkeit täglich neue Tools und Anwendungsgebiete.
Ich bin sicher, KI wird künftig in allen Jobs eine (immer größere) Rolle spielen. Somit wird es immer wichtiger werden, hier den Anschluss nicht zu verpassen. Das gilt besonders für qualifizierte und (bislang auch ohne KI) im Job erfolgreiche Menschen.
Unzählige Online-Kurse, Youtube-Kanäle und Newsletter beschäftigen sich mit dem Thema. Doch das führt auch schnell mal zum "Overload".
Daher habe ich beschlossen, hier einfach mal meine eigenen Erfahrungen mit KI zu dokumentieren und die meiner Ansicht nach guten Ideen zu teilen. Das hilft natürlich auch mir, die Informationen zu sortieren und zu konservieren.
Mal sehen, wohin es führen wird. Ich bin selbst sehr gespannt. Und ich freue mich, wenn es auch für andere hilfreich wird.
Hinweis zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten:
Von KI gelieferte Ergebnisse werde ich wie hier mit hellblauem Hintergrund kennzeichnen.
Nicht blau hinterlegt heißt also: in meinem Kopf generiert - was hauptsächlich der Fall sein wird ;-).
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Künstliche Intelligenz
wird im Arbeitsleben immer wichtiger werden.
Kenntnisse darüber lassen sich wohl auch für einen GEHALTSSPRUNG nutzen:
Besser verhandeln - Gehalt und mehr!
Mit der 6-Schritte-Erfolgsformel.

Die lukrativsten und wichtigsten Gespräche im Job sind: GEHALTSVERHANDLUNGEN.
Auf gute Verhandlungserfolge!
Karin Schwaer