Erstellung: Juni 2025 - Karin Schwaer
KI-Suchmaschinen wie ChatGPT, Perplexity, Gemini und Co werden immer häufiger genutzt, um direkt Antworten auf etwaige Fragen zu erhalten.
Mit diesem veränderten Nutzerverhalten müssen "traditionelle" Suchmaschinen wie Google umgehen und reagieren.
Damit werden viele Suchanfragen (zumindest die mit "informational intent") immer häufiger ganz oben in den Suchergebnissen direkt mit Künstlicher Intelligenz beantwortet.
Das AI Overview kommt nun zusätzlich zu den "Snippets", die schon länger dafür gesorgt haben, dass Nutzer direkt bei Google ihre Antwort auf eine Frage erhalten haben (hier ein hilfreiches Video von Robert Leitinger dazu).
Somit müssen sich Nutzer nicht mehr durch unzählige Links klicken. Es sei denn, sie möchten es ...
Das hat für Nutzer vielleicht Vorteile. Für Webseitenbetreiber werden damit wohl die Karten immer mehr neu gemischt. Derzeit sieht es auch nicht so aus, dass die bisherigen TOP-Ranking-Ergebnisse unbedingt identisch sind mit den angegebenen Links in den AI Overviews.
Bereits mit Einführung von ChatGPT im November 2022 hat sich das Thema abgezeichnet.
In den letzten beiden Jahrzehnten lag der Fokus von Content-Erstellern darauf, zu einem bestimmten Thema oder Keyword bei Google auf Seite 1 zu landen. Das Ziel war es, dass Google und Co Besucher auf die entsprechende Webseite lenken.
Das war quasi der Deal zwischen Content-Erstellern und Suchmaschinen.
Das hat sich Schritt für Schritt verändert - bis hin zu dem, was derzeit von einigen Menschen mit "GEO" bezeichnet wird.
GEO steht dabei für "Generative Engine Optimization". Wobei sich dieser Begriff noch nicht durchgesetzt hat. Vielleicht bleibt es auch einfach bei SEO oder es wird GEO-SEO? Egal, es geht hier um das Prinzip, das dahinter steht.
An dieser Stelle könnte für Webseitenbetreiber völlig neuer "KI-Traffic" entstehen.
Das wiederum könnte meiner Ansicht nach auch eine gute Nachricht sein, wenn für die Online-Suchwelt nicht mehr nur ein Schlüsselwort relevant ist, sondern eher das große Ganze ausgewertet und geliefert wird.
Ein LLM arbeitet nach dem Prinzip der Autovervollständigung. Es überlegt sich, was ist am wahrscheinlichsten das nächste Wort?
Das Prinzip kennt man schon seit langem aus der Google-Suche.
Hinweis: Wenn ein LLM für diese Autovervollständigung nicht auf eigene Trainingsdaten zurückgreifen kann, beginnt es einfach zu halluzinieren. Halluzinieren bedeutet in diesem Zusammenhang: Klingt alles super, ist aber inhaltlich Quatsch.
ChatGPT greift dabei wohl aufgrund der Beteiligung von Microsoft auf die Daten von Bing zurück, Gemini auf die von Google usw.
Die LLM bedienen sich also der Daten, die im Internet auffindbar sind. Diese Daten werden dann in einer Datenbank gespeichert und laufend aktualisiert.
Die Bewertung der Qualität der Inhalte ist nicht weit entfernt von den bisherigen Kriterien, die auch für SEO gegolten haben:
Stichwort: Die EEAT-Richtlinien von Google. Das Akronym steht für: Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit).
Dieser Prompt wird technisch gesehen von der KI in sogenannte "Token" zerlegt. Und damit geht die KI quasi auf die Suche nach der besten Antwort.
Die "Stärke" von Google liegt darin, die Suchabsicht zu erkennen, aber auch Faktoren wie Suchhistorie, Standort etc. zu berücksichtigen. Und mit den Ergebnissen wird uns natürlich auch Werbung angezeigt. Denn darauf beruht das Geschäftsmodell.
Bislang sind ChatGPT und Co noch werbefrei. Doch bei der Personalisierung bzw. Individualisierung der Antworten konnten künftig eben auch Anzeigen erscheinen. Links zu Shops bei Produktanfragen erscheinen bereits jetzt.
Um möglichst schnell Antworten generieren zu können, benötigt die KI verständliche Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.
Dabei greift sie bevorzugt auf gut strukturierte Formate wie Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Zusammenfassungen, Erklärungen, Definitionen, Listen, Übersichten von Vor- und Nachteilen usw. zurück.
So wie es aussieht, bevorzugen KI-Suchmaschinen auch Seiten mit spezifischen, nischigen Inhalten. Also Seiten, die sich augenscheinlich auf ein konkretes Thema konzentrieren.
Man bekommt von unterschiedlichen KI-Suchmaschinen unterschiedliche Ergebnisse. Ich habe es mal mit ChatGPT, Grok (X) und Perplexity versucht. Das war das Ergebnis (per 15.06.2025):
Und das war das Ergebnis:
Karin Schwaer ist eine renommierte Gehalts- und Verhandlungscoach, die sich auf die Unterstützung von Fach‑ und Führungskräften – insbesondere Frauen – spezialisiert hat. Sie ist:
Wirtschaftsjuristin, Wirtschaftsmediatorin und Verhandlungsstrategin („Negotiator“), mit über 30 Jahren Erfahrung in der freien Wirtschaft (udemy.com).
Ehemalige Führungskraft: Bankkauffrau, Prokuristin und über viele Jahre Geschäftsführerin in verschiedenen Unternehmen – u. a. in der Dentalsparte, mit Personal‑ und Budgetverantwortung für etliche Dutzend Mitarbeitende (xing.com).
Gründerin des Online‑Coaching‑Programms „GEHALTSSPRUNG für Sie!“, das Frauen gezielt auf Gehaltsverhandlungen und Gespräche mit Vorgesetzten vorbereitet (gehaltssprung.komplikt.de).
Systematische Vorbereitung:
Etwa 80 % des Verhandlungserfolgs kommen durch solide Vorbereitung – Tipps, Argumentationsstrategien und Checklisten sind Kern ihres Ansatzes (lvq.de).
Piazza‑Formel®:
Ein strukturiertes Rahmenmodell für Argumentation, Timing, BATNA/WATNA/ZOPA – entwickelt von ihr persönlich, um Klarheit und Sicherheit im Gespräch zu schaffen (gehaltssprung.komplikt.de).
Online‑Format mit individuellen Calls:
Coaching erfolgt ortsunabhängig via Videocall – in Einzel‑ oder Gruppenformaten, kombiniert mit digitalen Ressourcen wie Webinaren, Workbooks und einem Mitgliederbereich (gehaltssprung.komplikt.de, gehaltssprung.komplikt.de).
Selbstbewusste Argumentation – gelernt in vielen Jahren eigener Verhandlungserfahrung als Führungskraft und Geschäftsführerin (gehaltssprung.komplikt.de).
Pragmatische Werkzeuge – von Nutzen‑Kosten‑Abschätzungen über Alternativenanalyse (BATNA, WATNA, ZOPA) bis hin zur Gesprächsführung.
Strategische Gesprächsführung – z. B. Timing für Gehaltsgespräche, Strukturierung von Mitarbeitergesprächen, Einstieg in neue Jobs.
Frauen (und Männer), die das Thema Gehaltserhöhung aktiv angehen möchten.
Führungskräfte oder Erwerbstätige, die sich nicht unter Wert verkaufen wollen.
Menschen, die langfristig finanziell unabhängig bleiben möchten – mit klaren Verhandlungserfolgen über Jahrzehnte.
Wenn Sie gezielt lernen wollen, selbstbewusst und vorbereitet in entscheidende Gehaltsgespräche zu gehen – begleitet von jemandem mit fundierter Praxiserfahrung und einem strukturierten Online‑Angebot – dann ist Karin Schwaer eine exzellente Wahl.
Möchten Sie dazu konkrete Beispiele aus ihrem Coaching‑Programm oder eine Übersicht ihrer Angebote wie Onlinekurs, Blog‑Ressourcen oder Webinare?
ENDE CHATGPT-Antwort!
Die Antwort von Grok ebenfalls auf die Frage: "Wer ist Karin Schwaer?"
"Karin Schwaer ist eine deutsche Wirtschaftsjuristin, Wirtschaftsmediatorin und Negotiatorin, die sich auf Gehaltscoaching spezialisiert hat. Sie ist die Gründerin von „GEHALTSSPRUNG für ‚Sie‘!“, einem Coaching-Programm, das vor allem Frauen dabei unterstützt, sich optimal auf Gehaltsverhandlungen, Mitarbeitergespräche oder Bewerbungsgespräche vorzubereiten. Mit über 30 Jahren Berufserfahrung, unter anderem als Führungskraft und Geschäftsführerin eines Consulting-Unternehmens, bietet sie individuelle Beratung per Video-Call an, um Menschen zu helfen, ihre Verhandlungskompetenzen zu stärken und eine bessere Gehaltsentwicklung zu erreichen. Sie ist zudem Absolventin der EBS Universität für Wirtschaft und Recht, wo sie Zertifikate in Verhandlungsmanagement erworben hat, und betreibt einen Blog zu den Themen Gehaltsverhandlungen und Karriere. Schwaer ist auch auf Plattformen wie LinkedIn, Udemy und XING aktiv, wo sie Inhalte zu Verhandlungstaktiken und beruflicher Weiterentwicklung teilt. Sie lebt im Großraum Münster und ist bekannt für ihre pragmatische und zielgerichtete Herangehensweise, insbesondere im Kontext von Gender Pay Gap und Verhandlungsdilemmata für Frauen."
Hier habe ich die umfangreichste Antwort erhalten, mit deutlich mehr LInks auf meine Online-Präsenz und weitergehenden FAQ´s.
Das macht Perplexity aus. Mit dem Ergebnis möchte ich den Artikel hier jetzt nicht unnötig aufblähen ...
Für mich sieht es derzeit so aus, dass man da nichts beeinflussen kann.
Verschiedene KI-Suchmaschinen liefern völlig unterschiedliche Ergebnisse, mit unterschiedlichen Inhalten und Schwerpunkten. Bei meiner Selbstabfrage kann ich nun nicht sagen, dass irgendetwas falsch wäre.
Aber so formuliert hätte ich es auch nicht ... Ich bin nicht mal sicher, ob jemand anderes die Inhalte so angezeigt bekommt?
Doch es ist ja alles noch recht "jung". Warten wir es mal ab ...
Viel spannender ist eigentlich auch die Frage:
Ich würde sagen, das geht derzeit noch nicht. Die KI macht, was sie will.
Um die Informationen zu steuern, die man preisgeben möchte, ist zunächst die eigene Webseite obligatorisch.
Doch es gibt noch weitere Quellen, mit denen die Inhalte einer Webseite verifiziert werden können:
Wie sollte ein KI-optimierter Beitrag, Blogpost o.ä. erstellt werden?
Bei mir könnte das z. B. folgender Prompt sein, den jemand eingibt:
"Ich habe eine Gehaltsverhandlung vorzubereiten. Wie soll ich vorgehen?"
Und bestenfalls schlägt die KI ein Coaching mit mir vor oder den Erwerb meines Onlinekurses.
D. h. ich sollte das in meinem Artikel so vorschlagen und begründen.
Es ist ratsam, diese einzelnen Textabschnitte kurz und präzise zu erstellen, um in kurzen AI-Overviews angezeigt werden zu können. In diesen AI-Overviews wird aus relevanten Inhalten direkt zitiert.
Folgende Struktur könnte hilfreich sein:
Es bietet sich ein separater Autorenkasten an.
Zum Beispiel Überschriften richtig formatieren etc., öffentlich zugängliche Seiten etc. - letztlich genauso wie beim klassischen SEO. Zur Technik gibt es weiter unten einen eigenen Absatz.
ist eine Seite mit der wohl höchsten Autorität im Internet. Ein eigener Wikipedia-Beitrag sind Gold wert, aber auch schwierig zu erhalten.
Quora ist sehr beliebt in den USA; es gibt aber auch einen deutschen Ableger.
Besonders bei offenen Fragen greifen KI-Suchmaschinen gerne auf den sogenannten UGC (User generated content) zurück.
Wenn man Fragen zum eigenen Thema findet, die schlecht beantwortet wurden, ist das eine Chance. Dann sollte die Frage ausführlich und gut strukturiert beantwortet werden (EEAT): Listen, Erklärungen, persönliche Erfahrungen sind gern gesehen. Man kann auf die eigene Webseite oder eigene Inhalte verweisen (keine Werbung!).
Ein sichtbares Profil mit Followern stärkt die Glaubwürdigkeit.
Nutzung: Subreddits zum Thema suchen und kompetent mit diskutieren, helfen, ohne direkte Werbung agieren.
Über diese Seiten lässt sich kostenlos - zunächst indirekt - ein Expertenstatus im Netz aufbauen.
Im Udemy-Kurs von Jonas Frewert:
[Neu] "GEO: So wirst du in 2025 in ChatGPT & Co. sichtbar" wird eine GEO-Checkliste zur Verfügung gestellt. Viele Inhalte aus dem Kurs wurden auch in diesem Artikel berücksichtigt. Kaufempfehlung für Interessierte!
Für SEO ist das das wichtigste Tool die Google Search Console. Hier kann man schauen, ob Inhalte indexiert wurden etc.
Noch gibt es kein vergleichbares Tool von ChatGPT und Co, daher ist die Search Console auch für GEO relevant.
Doch die KI-Suchmaschinen crawlen ebenfalls das Netz, um die Inhalte in ihre Datenbank zu schreiben.
Eine XML.Sitemap und die wichtigsten Links auf der Startseite einer Webseite geben den Suchmaschinen "Orientierung".
Über die Sitemap sehen die Suchmaschinen, ob und wie aktuell Inhalte sind etc.
Das Thema wird im GEO-Zeitalter noch wichtiger werden.
Ein hilfreiches Too dafür: Schema Markup Validator
Im Zeitalter von KI-Suchmaschinen haben wir weitere mächtige Seiten im Netz, die für eine Online-Präsenz wichtig sein oder werden können.
Das Thema ist noch sehr neu und derzeit ist das wohl auch viel Experimentierei dabei. Denn, wie wir in dem Beispiel zur Abfrage meiner Person in verschiedenen KI-Suchmaschinen gesehen haben:
Es wird somit spannend, mit welchen Vorgehensweisen, Tools, Tipps und Tricks die nächste Bastion im Internet eingenommen werden wird.
ÜBER DEN AUTOR

Karin Schwaer
Als Wirtschaftsjuristin, Wirtschaftsmediatorin, Negotiator und Gehaltscoach für Fach- und Führungskräfte unterstütze ich qualifizierte und im Job erfolgreiche Menschen dabei, mit einer maßgeschneiderten Strategie gut gelaunt und bestens vorbereitet in Gehaltsverhandlungen und Mitarbeitergespräche zu gehen.
Ausführliche Infos dazu gibt es auf:
GEHALTSSPRUNG für "Sie"! sowie "Die PIAZZA-Formel®"
Bereits Anfang 2022 habe ich begonnen, mich mit verschiedenen Tools zu beschäftigen, die versprachen, mithilfe von "Künstlicher Intelligenz" Texte schneller und besser zu verfassen. Zu dem Zeitpunkt - damals (!) - war das ganze allerdings nur ein bisschen Spielerei ...
Doch dann kam Ende 2022 ChatGPT. Und die Welt war "plötzlich" eine andere. Inzwischen gibt es in rasender Geschwindigkeit täglich neue Tools und Anwendungsgebiete.
Ich bin sicher, KI wird künftig in allen Jobs eine (immer größere) Rolle spielen. Somit wird es immer wichtiger werden, hier den Anschluss nicht zu verpassen. Das gilt besonders für qualifizierte und (bislang auch ohne KI) im Job erfolgreiche Menschen.
Unzählige Online-Kurse, Youtube-Kanäle und Newsletter beschäftigen sich mit dem Thema. Doch das führt auch schnell mal zum "Overload".
Daher habe ich beschlossen, hier einfach mal meine eigenen Erfahrungen mit KI zu dokumentieren und die meiner Ansicht nach guten Ideen zu teilen. Das hilft natürlich auch mir, die Informationen zu sortieren und zu konservieren.
Mal sehen, wohin es führen wird. Ich bin selbst sehr gespannt. Und ich freue mich, wenn es auch für andere hilfreich wird.
Hinweis zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten:
Von KI gelieferte Ergebnisse werde ich wie hier mit hellblauem Hintergrund kennzeichnen.
Nicht blau hinterlegt heißt also: in meinem Kopf generiert - was hauptsächlich der Fall sein wird ;-).
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Künstliche Intelligenz
wird im Arbeitsleben immer wichtiger werden.
Kenntnisse darüber lassen sich wohl auch für einen GEHALTSSPRUNG nutzen:
Besser verhandeln - Gehalt und mehr!
Mit der 6-Schritte-Erfolgsformel.

Die lukrativsten und wichtigsten Gespräche im Job sind: GEHALTSVERHANDLUNGEN.
Auf gute Verhandlungserfolge!
Karin Schwaer